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Panama über Nicaragua & Panama 20 Tage
Panama Rundreise: Auf einer Rundreise durch Panama und Nicaragua, Städte besuchen, Regenwälder durchstreifen, Vulkane bewundern und Tiere beobachten

Länderinfos für Ihre Panama Reise

Bevölkerung und Sprache

Vor einer Rundreise nach Panama gibt es allerhand Wissenswertes über das Land zu erfahren. In Panama, amtlich bezeichnet als die Republik Panama, leben 3.332.576 Einwohner, von denen 1,5 in der Hauptstadt, Panama-Stadt, leben. Generell leben die meisten Menschen in Städten, verteilen sich aber hauptsächlich auf die pazifische Küste. Die Bevölkerung in Panama teilt sich in 70% Mestizen (Mischlinge zwischen der indianischen Urbevölkerung und europäischen Zuwanderern), 13% Farbige und 10% Weiße bzw. Kreolen, auf. Die indianische Bevölkerung stellen nur noch 6% der Gesamtbevölkerung dar. Etwa 1 % gehören sonstigen Gruppen an. Die offizielle Amtssprache ist Spanisch, teilweise existieren noch indianische Sprachen. Da Panama westlich von Deutschland liegt, beträgt die Zeitverschiebung 6 Stunden (UTC-5).

Kultur und Religion

Die wichtigsten Bestandteile der Kultur Panamas bilden die Musik und der Tanz, wovon man sich auf Rundreisen und Gruppenreisen überzeugen kann. Letzteres ist neben den bekannten lateinamerikanischen Klängen von kolumbianischen wie auch von karibischen Elementen beeinflusst. Hieraus entsteht eine große Vielfalt, die man auf einer Rundreise genießen kann.
Der Großteil der Bevölkerung Panamas (86%) ist römisch-katholisch. Hingegen bilden die Protestanten eine Minderheit mit nur 10%; nur jeweils 1% der Bevölkerung ist jüdischen und muslimischen Glaubens.

Landschaft und Natur

Panama liegt in Mittelamerika. Das Land grenzt im Westen an Costa Rica und im Osten an Kolumbien an. Mit einer Gesamtfläche von 75.517 km², nimmt Panama den schmalsten Teil der zentralamerikanischen Landbrücke ein. Seine Küstenlinie ist 1.915 km lang. Das Land wird von dem Panamakanal durchquert, der das Karibische Meer im Norden und den Pazifischen Ozean im Süden verbindet. Küstenparallel durchzogen wird das Land von den zentralamerikanischen Kordilleren, die mit ihrem im Westen gelegenen Vulkankegel des Volcán Barú, den höchsten Berg des Landes darstellen (3477 m) und ideal für Aktivreisende sind. Von Juni bis November, während der Wirbelsturm- Saison, kannes zu starken Überschwemmungen kommen. Hierbei sind besonders die Provinzen Chiriquí, Bocas del Toro, Colón und Darién betroffen.
Insgesamt besitzt Panama 15 Nationalparks, dabei ist der Nationalpark Darién der bekannteste, der auch ins UNESCO Welterbe aufgenommen wurde. Dieser weist weltweit mit mehr als 10000 Pflanzen und z.B. mit 1000 Vogelarten, die größte Vielfalt an Flora und Fauna auf.
Generell beherbergt Panama eine Vielzahl von Tieren. Zu den Säugetieren unter ihnen zählen Gürteltiere, der Geoffrey- und der Braunkopf-Klammeraffe, der Panamaperückenaffe, das Panama-Wasserschwein und der Ozelot (eine nachtaktive Raubkatze, die bis zu 160 cm groß wird). Weitere Raubkatzen sind der Puma, die Wieselkatze, die Langschwanzkatze und der Panama-Jaguar, der Mittelamerikanische und Südamerikanische-Fischotter sowie die tagaktive Tayra. In Panama findet man natürlich auch Alligatoren, Krokodile, Leguane und Schlangen. Das Spitzkrokodil, welches zu den größten Krokodilarten der Erde zählt, kann bis zu sieben Meter lang werden. Panama ist ebenfalls das Zuhause von einigen Gifttieren. So gibt es grüngelbe Palmenlanzenotter, die Schweinsnasen-Lanzenotter, die Mittelamerikanische-Lanzenotter und die sehr giftige echte Korallenschlange (Schlangen). Auch sehr giftig sind die  Panama-Stummelfußfrösche, Baumsteigerfrösche, der Zwerg-Panamabaumsteiger und der Zweifarb-Blattsteiger. Seltene Vögel wie der Harpyie, der Fischbussard, der Prachtadler, der Schopfkarakara, der Gelbkopfkarakara und der Truthahngeier können, mit ein bisschen Glück, beobachtet werden.

Klima und Reisezeiten

Panama verfügt das ganze Jahr über, über ein tropisches Klima, was man vor einer Rundreise bedenken sollte. So ist es in den Küstengebieten sehr warm (ca. 32°C) und nachts kühlt es auf ca. 21°C ab. Durch die verschiedenen Höhenlagen ergibt sich eine Vielfalt an Klima. In den Bergen steigen die Temperaturen lediglich auf 10 bis 18 °C.
An der karibischen Küste herrscht von Januar bis April Trockenzeit und von Juli bis September die sogenannte „kleine Trockenzeit“.
Um die Zeit an der Pazifikküste zu nutzen, bietet sich der Dezember und Januar sehr gut an. In dieser Periode regnet es wenig und das Wetter ist sehr angenehm. Dezember und Januar ist die einzigen Monate,während der der Darién-Gap zu durchquert werden kann.
In den Hochsaisons, zwischen Dezember und März) sind Flüge, wie auch die Preise für Unterkünfte höher als zu anderen Zeiten.

Wichtige Städte und Highlights

Der Tourismus ist nicht weit verbreitet in Panama, weshalb nur wenige Hotels in Panama-Stadt zu finden sind, die europäischen Ansprüchen genügen. Ein Besuch in die Landeshauptstadt Panama-City ist auf einer Rund- oder Gruppenreise unumgänglich. Es gibt noch viele Gebäude aus der Kolonialzeit, die sehr gut erhalten sind. Die Museen versetzen den Besucher in die indianische Zeit und deren Kultur zurück. Verpassen Sie es nicht den prunkvollen Präsidenten-Palastes zu besichtigen.
Weitere größere Städte sind San Miguelito mit etwa 295 000 Einwohnern, Las Cumbres mit 92 000 und Tocumen mit 85 000, Colón mit rund 80.000, David mit rund 65.000 und La Palma mit rund 1.900 Einwohnern.
Durch den geringen Tourismus in Panama, ist die Landschaft noch in ihren alten Zuständen und hat einen unverfälschten Charme, der vor allem Aktivreisende anlockt.
Besonders empfehlenswert ist ein Besuch in die Provinz Chiriqui. Durch das vulkanische Hochland in diesem Gebiet, ergab sich ein sehr  fruchtbarer Boden, wodurch sich eine einzigartige Pflanzenwelt entwickeln konnte. Sie können, z.B. einen Charterflug buchen und sich diese atemberaubende Landschaft aus der Luft anschauen.
Die zu Panama gehörenden Inselreihen, sind wegen ihrer vielen Riffe und ihrer einmaligen Tierwelt ein Paradies für Taucher, Surfer und Badegäste.
Sofern man sich mit einem geringen Niveau der Unterkunft anfreunden kann, ist die karibische Insel San Blas und die Inselgruppe Bocas del Toro im Nordwesten Panamas mit ihrer prachtvollen Landschaft, ein wirkliches Highlight ihrer Rundreise. Vor allem die weißen Sandstrände und der Nationalpark in der Region Bocas del Toro, sind ein beliebtes Ziel.

Feste und Feiertage

Da der Großteil der Panamaer katholisch ist,  feiern sie am 22. April 2011 Karfreitag, und am 25. Dezember Weihnachten. Der 9. Mai ist der Tag der Märtyrer und am 1. Mai wird der Tag der Arbeit gefeiert.  Der wichtigste Tag ist der 3. November, der Nationaltag in Panama, an dem die Unabhängigkeit von Kolumbien gefeiert wird. Der 10. November ist Tag des 1. Aufrufs zur Unabhängigkeit von Spanien und am 8. Dezember feiert man Muttertag.
Allgemein werden viele Feste ("Ferias") zelebriert. Diese haben die verschiedensten Ursprünge, je nach Provinz. So wird, z.B. am  15. August der  Panama City-Tag, nur in Panama City gefeiert und am 5. November der Unabhängigkeitstag, nur in Colón City.

Der Karneval dagegen, ist ein Fest, welches in ganz Panama gefeiert wird.

Weitere wichtige Reiseinformationen für Panamareisende

Auf der folgenden Seite finden Sie weitere wichtige Reiseinformationen für Panamareisende wie z.B. Einreisebestimmungen, Essen & Trinken, Gesundheit, Klima oder Tipps zum Reisegepäck. So sind Sie für Ihre Panama Reise rundum informiert.

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