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Nicaragua über Nicaragua & Panama 20 Tage
Nicaragua Rundreise: Auf einer Rundreise durch Nicaragura und Panama, Städte besuchen, Regenwälder durchstreifen, Vulkane bewundern und Tiere beobachten

Länderinfos für Ihre Nicaragua Reise

Bevölkerung und Sprache

Nicaragua auf einer Rundreise zu entdecken ist spannend und abenteuerlich.
Es ist das größte Land Mittelamerikas und hat mit nur 6,5 Millionen Einwohnern die kleinste Bevölkerungsdichte. Die bedeutenden Siedlungsräume befinden sich an der Pazifikküste im Managua-Gebiet. Dünnere Besiedlung herrscht in den östlichen und südlichen Landesteilen. Die Bevölkerungsstruktur setzt sich zusammen aus Nicas - den Nachfahren weißer und indigener Bevölkerung, Weißen (hauptsächlich Spanier), Bürgern afrikanischer Herkunft sowie arabischen und chinesischen Einwanderern. Zudem haben sich im inneren des Landes und an der Ostküste kleinere ethnische Gruppen - Indígenas (Maquiri), Sumo und Rama – angesiedelt.
Die Amtssprache ist Spanisch und wird von etwa 90% der Bevölkerung als Muttersprache gesprochen. Neben Spanisch werden zudem die Sprachen Kreolisch (karibisches Englisch) und die Indiosprachen Miskito, Sumo, Rama und Garífune gesprochen. Reisenden wird empfohlen mindestens Grundkenntnisse in Spanisch zu haben, da Englisch in Nicaragua kaum gesprochen wird.

Kultur und Religion

Aufgrund der spanischen Kolonialherrschaft, ist die nicaraguanische Kultur stark von spanischen Einflüssen geprägt. Der Nationalsport Nicaraguas ist Baseball, der genauso verehrt wird wie hier zu Lande der Fußball.
Obwohl Nicaragua zu den ärmeren Ländern zählt, achten die Einheimischen sehr auf den respektvollen Umgang miteinander, wie man auf einer Gruppenreise feststellen wird. Als Ausdruck von Respekt wird unter anderem ein gepflegtes Äußeres gezählt. Dieses verhilft oft Kontakt zu den Einheimischen aufzunehmen. Als ehemals spanische Kolonie ist Nicaragua römisch-katholisch und mit etwa 80% Mitgliedern, die vorherrschende Religion des Landes. Zudem macht sich ein verstärktes Wachstum der protestantischen Freikirche bemerkbar. Vor allem an der Südküste und der Karibikküste finden sich auch andere Religionen, wie die Herrnhuter Brüdergemeine, Gläubige der Neuapostolische Kirche, Mormonen und Zeugen Jehovas.

 

Landschaft und Natur

Nicaragua grenzt im Norden an Honduras, im Süden an Costa Rica und ist im Westen durch den Pazifik und im Osten durch das karibische Meer begrenzt. Grundsätzlich lässt sich Nicaragua in drei Naturräume gliedern, die sehr zu einer Aktivreise einladen. Die erste Region bildet eine Kette aktiver Vulkane, die sich über 240 km parallel zur Pazifikküste erstreckt und Nicaragua den Beinamen „das Land der tausend Vulkane“ beschert. Den zweiten Naturraum bildet die Nicaraguasenke vom Golf von Fonseca bis zur Grenze Costa Ricas. In ihr befinden sich der größte Binnensee Mittelamerikas, der Nicaraguasee oder auch Cocibolca (8200km²) und der Managuasee oder Xolotlán (ca. 1050 km²). Weiter im Landesinneren beeindrucken die Kordilleren, deren höchstes Gebirge, die Kordillere Isabelle, 2890 m hoch ist. Den dritten vorherrschenden Naturraum bilden die geschlossenen Ebenen von Regenwäldern, die insgesamt etwa 40% der Fläche des gesamten Staates bedecken. Je mehr sich der Küstenregion genähert wird, gehen diese in Mangroven- und Sumpfwälder und schließlich in Lagunen über.
Die Tierwelt Nicaraguas ist vor allem in den Regenwaldgebieten sehr artenreich. Bei einer Reise durch das Land können Besucher auf Pumas, Jaguare, Ozelote, verschiedene Affenarten oder verschiedene Reptilien wie Alligatoren oder Boa Konstriktors treffen. Artenreich ist zudem die Vogelwelt, in der zahlreiche Papageien, Tukane, Pelikane und Kolibris zu finden sind. Eine außergewöhnliche Tierart ist der Stier- oder Bullenhai, der in dem Nicaraguasee heimisch ist. Diese Tierart  gehört zu den wenigen Salzwassertieren, die Ihren Salzgehalt um mehr als 30% reduzieren und somit auch im Süßwasser leben können. Aber, Vorsicht ist geboten: Der Bullenhai gehört zu den fünf gefährlichsten Arten von Haien für den Menschen.

 

Klima und Reisezeiten

Vor einer Rundreise gilt es, Folgendes zu bedenken. In Nicaragua herrscht generell tropisches Klima mit einer hohen Luftfeuchtigkeit zwischen 70 und 90% – im Westen des Landes und an der Pazifikküste tropisch-wechselfeuchtes Klima und im Osten tropisch-immerfeuchtes Klima. Die durchschnittlichen Temperaturen liegen in den Sommermonaten zwischen 26 und 31°C (Abweichungen je nach Region möglich). Da von Juni bis November Regenzeit in Nicaragua vorherrscht, empfiehlt sich eine Reise in der Trockenperiode zwischen Dezember und Mai. Zudem ist von Juli bis Oktober Hurrikan-Saison.
Ganzjährig sind Erdbeben und Vulkanausbrüche möglich.

Wichtige Städte und Highlights

Touristische Highlights für eine Rund- oder Gruppenreise durch Nicaragua sind die Hauptstadt Managua, die etwa 1,5 Millionen Einwohner zählt sowie die Universitätsstadt León und die drittgrößte Stadt des Landes Cordoba. Sehenswert in Managua sind die große Kathedrale und der Nationalpalast. In der Universitätsstadt León ist ein Besuch der größten Kathedrale Mittelamerikas, Basilica de la Asunción, ein Muss. Zudem finden Besucher zahlreiche Kunstausstellungen, bei denen Malereien aus der spanischen Kolonialzeit präsentiert werden. Granada liegt am Fuße den Mombacho und bietet zahlreiche kastilische Häuser und Gebäude. Einen Besuch wert ist auch die Kathedrale im neoklassizistischen Stil.
Die Vielfalt der Natur können Aktivreisende, u.a. an den Stränden der Pazifikküste, wie z. B. Pochomil und Masachapa, nur eine Autostunde von Managua entfernt, entdecken. Bei einem Besuch des Massaya-Nationalparks können Besucher auf einer Fläche von ca. 54 km² atemberaubende Naturschauspiele beobachten und über 20 km Wanderpfade entdecken, die vor allem einzigartige Anblicke der beiden Vulkane Nindirí und Volcan Masaya bieten. Außerdem sind im Massaya-Nationalpark zahlreiche Tierarten heimisch, wie z. B. verschiedene Affenarten und Leguane, aber auch Koyoten, Stinktiere und Waschbären.  An der Karibikküste liegt der Besuch mehrerer Hafenstädte nahe. Zudem empfiehlt es sich einen Ausflug zur Inselgruppe Islas del Maíz zu unternehmen.

Feste und Feiertage

  • 1. Januar: Neujahr
  • April: Gründonnerstag/ Karfreitag
  • 1. Mai: Tag der Arbeit
  • 19. Juli: Tag der Befreiung
  • 14. September: Schlacht von San Jacinto
  • 15. September: Unabhängigkeitstag
  • 2. November: Allerseelen
  • 8. Dezember: Mariä Empfängnis
  • 25. Dezember: Weihnachten


Besucher sollten außerdem zur Kenntnis nehmen, dass Ende März bzw. Anfang April, während der Semana Santa, im ganzen Land zahlreiche Partys gefeiert werden. Zu diesem Zweck ist der Großteil der Bevölkerung eher unpässlich und viele Serviceangebote brechen in dieser Zeit zusammen. Hotelbuchungen etc. sollten daher vorher gemacht und gut geplant werden.

Weitere wichtige Reiseinformationen für Nicaraguareisende

Auf der folgenden Seite finden Sie weitere wichtige Reiseinformationen für Nicaraguareisende wie z.B. Einreisebestimmungen, Essen & Trinken, Gesundheit, Klima oder Tipps zum Reisegepäck. So sind Sie für Ihre Nicaragua Reise rundum informiert.

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