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Rundreisen Ecuador

Ecuador über Quito uvm.

Ecuador Rundreise über Quito, Riobamba & Tavala. Abenteuer zwischen dem Amazonas und den Anden.

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Ecuador über Quito, Riobamba & Tavala 22 Tage
Ecuador Rundreise: Auf einer Rundreise Ecuador erleben, Städte wie Quito, Riobamba und Tavala besichtigen, Natur entdecken und in fremde Kulturen eintauchen

Länderinfos für Ihre Ecuador Reise

Bevölkerung und Sprache

Vor einer Rundreise oder Gruppenreise nach Ecuador, sollte man sich mit seinem Reiseland erst einmal vertraut machen. Mit rund 14 Millionen Einwohnern und einer Bevölkerungsdichte von 50 Einwohnern pro Quadratmeter, ist Ecuador das Land mit der höchsten Bevölkerungsdichte Südamerikas. Etwa 40% der Einwohner Ecuadors sind unter 15 Jahren, nur ca. 5% über 65 Jahre. Die durchschnittliche Lebensdauer beträgt damit 73 Jahre. Die Bevölkerung besteht größtenteils aus Mestizen, Afro-Amerikanern, Indígenas und Menschen mit europäischer Abstammung. Da die Angaben aber nur auf Schätzwerten der Einwohner nach einer Volkszählung beruhen, gibt es keine exakten Angaben. Mestizen und Indígenas leben hauptsächlich an der Küste Ecuadors.
Amtssprachen in Ecuador sind Spanisch und Kichwa. Die Sprache Kichwa (auch: Quechua) ist eine Mundart-Sprache der Inka, und wird von ca. 2 Millionen Menschen in Ecuador gesprochen.
Um in Ecuador Arbeit zu finden oder an einer Universität zu studieren, wird vorausgesetzt das Spanisch gesprochen wird. Heute lernen Kinder beide Sprachen in Schulen, um die Kultur des Landes zu wahren und ihnen bessere Zukunftschancen in den Großstädten zu ermöglichen.
Hauptstadt des Landes ist Quito, mit einer Einwohnerzahl von 2 Millionen. Die Altstadt von Quito zählt zum Weltkulturerbe der UNESCO und ist von 14 Vulkanen umgeben, die gerade auf Rundreisen sehr reizvoll für kleine Trips oder Touren sind. Sie liegt 2.850 Meter hoch in den Anden und ist damit die höchstgelegene Hauptstadt der Welt. Quito verfügt über viele Klöster und Kirchen im barocken Stil, eine Gondelbahn mit der man auf Rundreisen einen Ausblick über die ganze Stadt bei 4.100 Meter Höhe genießen kann und einen Oberleitungsbus, der  von Norden nach Süden verkehrt.
Ecuador verfügt über eine sehr geregelte Politik. Sie sind eine Präsidialrepublik, die von einer Demokratie und einem Mehrparteiensystem geleitet. Staatsoberhaupt ist der Präsident. Laut der Verfassung von 2007 stehen den Bewohnern Ecuadors, u.a. Grundrechte auf Ernährung, Bildung und Gesundheit zu.

Kultur und Religion

Über 70% der Einwohner in Ecuador sind römisch-katholisch. Nach der Einwanderung der Spanier in das Land, entschlossen sich viele Einheimische den katholischen Glauben anzunehmen. Die Bevölkerung zählt zu den konservativsten Katholiken Südamerikas. Nur eine Minderheit der Einwohner sind Protestanten oder gehen einer der vielen indianischen Religionen nach. Im Jahr 1863 wurde die katholische Religion in Ecuador zur Staatsreligion ernannt und im Jahre 1904 wurde die Kirche dem Staat unterstellt.

Landschaft und Natur

Ecuador grenzt an Kolumbien, Peru und den Pazifischen Ozean. Das Land wird in vier verschiedene Zonen eingeteilt: Die „Sierra“ in der Andenregion, die Küstenregion „Costa“ im Westen, der Urwald „Oriente“ im Osten Ecuadors und die ca. 1000 km vom Festland entfernten Galapagos Inseln.
In den fruchtbaren Gebieten an der Küste Ecuadors, wachsen Früchte wie Mango, Bananen, Papaya, Orangen und Maracujas. Angebaut werden Kakaopflanzen, Kaffeebohnen und Zuckerrohr. Einen Großteil der Anbauten, wie Kartoffeln und Weizen verwenden die Ecuadorianer aber zur eigenen Nahrungsversorgung. Außerdem ist das Land ein wichtiger Exporthändler für Erdöl, wichtigste Exportpartner sind die USA, Peru, Kolumbien und Chile.
Die vielen verschiedenen Regionen Ecuadors, brachten eine sehr artenreiche Flora und Fauna hervor, die man am besten auf einer Aktivreise entdeckt. Eine große Anzahl an Säugetieren, Reptilien, Insekten, Vogelarten und Amphibien sind in Ecuador heimisch, darunter 25 Säugetierarten die nur hier vorkommen.
Im Pazifischen Ozean und den heimischen Gewässern befinden sich rund 800 Süßwasserfischarten und 450 Ozeanfischarten. Mit rund 25.000 Pflanzenarten erfreut sich Ecuador an einer ausgeprägten Flora. In den Mangrovenwäldern am Küstengebiet befinden sich einige Baumarten. In den Hochgebieten findet man Eukalyptus, Zypressen und einige andere Bäume, die in den alten Gebieten von Regen- und Urwäldern entstanden sind. 
Geschützt durch zwölf Nationalparks, vier Reservate und zahlreiche Biosphärenschutzgebiete, erhält Ecuador seine artenreiche Flora und Fauna.

Klima und Reisezeiten

Aufgrund der großen Höhenunterschiede im Land ist das Klima in Ecuador sehr unterschiedlich, was man vor einer Rund- oder Gruppenreise unbedingt beachten sollte. In der Regenzeit von November bis Mai fallen durchschnittlich 1000 bis 1200 mm Regen. Heiße Tage beginnen in Ecuador eher kühl und sonnig, die Temperaturen können zwischen 7 bis 22°C in den Höhenregionen schwanken, und sind mit 27 bis 30°C an der Küste recht beständig. Die beste Reisezeit ist von Mai bis Oktober, während dieser Zeit kann mit wenig Regen und angenehmen Temperaturen das Land am besten erkundet werden. Die Galapagos- Inseln können von Mai bis Dezember bei Touristen punkten, denn die Regenzeit hält hier kürzer an als auf dem Festland.
Im Hochland Ecuadors zeigt sich die Äquatorsonne in vielen Monaten sehr intensiv, bei der Reisevorbereitung sollte unbedingt an Sonnenschutz gedacht werden.

Wichtige Städte und Highlights

Ecuadors Städte werden in verschiedene Verwaltungseinheiten gegliedert. So gibt es in Ecuador Provinzen, Kantone und Parroquia, jede Stadt ist so einer Einheit zugeordnet. Es gibt 24 Provinzen in Ecuador, die in ihre Regionen Sierra, Costa, Oriente und Galapagos unterteilt sind. Jede Provinz hat ihre eigene Provinzhauptstadt. Auf einer Rundreise kann man in jeder Einzelner etwas Wunderbares entdecken.
Guayaquil ist die wichtigste Hafenstadt in Ecuador und Anlaufpunkt für internationale Frachter und das Exportgeschäft Ecuadors. Sie ist noch vor der Landeshauptstadt Quito mit 3,3 Millionen Einwohnern die einwohnerreichste Stadt Ecuadors. Mit dem Reichtum den die Stadt über die Jahre hin erlangte, modernisierte sie die Kolonialbauten der Stadt und wuchs zu einer modernen Metropole Ecuadors heran. Viele Museen, imposante Gebäude und eine belebte Innenstadt machen Guayaquil zu einem interessanten Ausflugsziel für Touristen in Ecuador.
Weiteres Highlight sind definitiv die bunten Märkte Ecuadors. Von Montag bis Sonntag gibt es die Märkte in verschiedenen Städten wie Ambato, Pujili, Guamote, Salaron und vielen anderen. Die traditionsreichen Indio-Märkte findet man vor allem in Sierra. Erleben Sie während eines Besuchs die ecuadorianische Kultur hautnah.

Feste und Feiertage

Die wichtigsten Feiertage der Ecuadorianer sind, aufgrund der hohen Anzahl der Katholiken christliche Feiertage, wie Ostern und Weihnachten. Traditionell wird Gründonnerstag und Karfreitag zwischen März und April gefeiert und Weihnachten am 25. Dezember.
Besondere Feiertage in Ecuador sind die der Gründungen und Unabhängigkeit. Die Gründung Guayaquils am 25. Juli und die Neugründung Quitos am 06. Dezember.
Die Unabhängigkeit Guayaquils und Quitos werden am 9. Oktober und 10. August gefeiert.
Am 12. und 13. Oktober finden in den Provinzen Guaya und Los Rios sogenannte Rodeos statt. Mit viel Zuckerrohrschnaps und bunten Feierlichkeiten bieten die Veranstaltungen ein tolles Programm für Touristen.   
Wie in vielen der südamerikanischen Länder feiert auch Ecuador ausgiebig die Karnevalswoche. Mit großen Umzügen, Verkleidungen und Tanz beleben die Einwohner die Straßen während der Festwoche. Tradition in einigen Städten ist es, kurz vor dem Beginn der Karnevalswoche mit Wasser Einwohner und Touristen auf den Strassen nass zu spritzen. Diese „Streiche“ wurden von der Stadtverwaltung Quitos nach einigen Beschwerden verboten.
Die Ecuadorianer feiern viele ihrer Feiertage mit bunten Paraden und großen Feierlichkeiten, nicht selten wird an den „Ferientagen“ auch mal das ein oder andere Glas Alkohol getrunken.

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